Glossar

W Web Controlling
Beim Web Controlling werden Kunden- und Nutzungsdaten systematisch gesammelt und ausgewertet und für Planung, Steuerung und Optimierung von ECommerce Aktivitäten genutzt. 

Warenkorb:
Modul des Online Shops, indem all Online Order gesammelt und vor der endgültigen Transaktion(Bestellung/Zahlungsanweisung) angezeigt werden.

Webforum/Webboard:
In die Website integriertes Diskussionsforum. Bei entsprechender Moderation sehr gut geeignet als firmeninternes Kompetenzcenter und Kundenbindungsinstrument.

Webmonitoring:
Beobachtung der Online Meinungsbilder/Stimmungen über Firmen, Organisationen, Produkte und Dienstleistungen. Grundlage für das Ergreifen entsprechender Gegenmassnahmen in der Online Kommunikation(Firefighting).

Webranking:
Analyse der Position der Website in Suchmaschinen und Katalogen. Grundlage hierfür sind die eingesetzten Suchbegriffe.

Webring:
Webringe erleichtern den Nutzern die Orientierung im "Datenmeer" des Internets. Sie sind Zusammenschlüsse von Websites mit einem verwandten Produkt, Dienstleistungs- bzw. Themenspektrum. Im Kreis- und Zufallsverfahren springen Online Nutzer innerhalb eines Themas von Site zu Site.

Website-Promotion:
Sammelbegriff für alle Massnahmen die die Zugriffe auf die Website steigern sollen. Suchmaschineneintragung, Newsgroup- und Mailinglistenposting, Linkexchange, Bannertausch, Empfehlungsdienste, Newsletterpublikation.

Webwasher
Von Siemens entwickelte Software die beim Laden der HTML Seite im Browser Werbebanner ausfiltert.

S Signature File:
Virtuelle Visitenkarte. Textdatei die ans Ende jeder eMail eingefügt werden kann. Enthält in maximal vier Zeilen eine Beschreibung der Kernkompetenz des Unternehmens mit Adressangabe. Dient zur Eigenpromotion durch Link auf die Website oder einen Autoresponder.

Spamdexing
Die Beeinflussung des Rankings einer Seite bei einer Abfrage einer Suchmaschine mit technischen Mitteln wie "Cloaking", die von den Betreibern der Suchmaschinen als nicht zulässig angesehen werden und zum "Blacklisting" führen können.

Spamfilter:
Mechanismus in eMail Programmen wie MS Outlook, Eudora und Pegasus Mail, der beim Empfang von elektronischer Post Absender von Werbe eMails filtert, und ggf. diese Nachrichten löscht.

Spamming:
Verschicken von unerwünschten Werbe eMails.Verstoss gegen die Netiquette.

Spider(Robot):
Von Suchmaschinen eingesetztes Softwaretool, das selbständig das Internet nach neuen und aktualisierten Websites "durchforstet", und deren Inhalte in die Datenbank der Suchmaschine einspeist. Die robots.txt weist den Spidern die Verzeichnisse zu, die eingelesen werden dürfen. Indexiert wird in den meisten Fällen nur der Text.

Suchmaschine:
Website, die das recherchieren in den Datenbeständen der verschiedenen Internet-Dienste wie World Wide Web, News, IRC ermöglicht. Die von den Suchmaschinen angebotenen Datenbanken werden durch Spider aufgebaut und aktualisiert..


 
T TCP-IP:
Das Transmission Control Protocol - Internet Protocol(TCP-IP) regelt den Datenaustausch im Internet.

Targeting:
Einspielen von Werbebannern bei Online Werbeträgern anhand von Nutzerprofilen. Die Nutzerprofile entstehen durch Auswertung des Http Referers und/oder durch Cookies.


 
U Usability:
Sammelbegriff für die Nutzerfreundlichkeit bzw. Nutzbarkeit einer Website. Bestimmende Faktoren der Usability sind die Informationsarchitektur und Benutzerführung.

(User)Profile
Profile bilden Eigenschaften, Interessen oder Umstände des einzelnen Users ab und können entweder explizit in einem Userdatensatz abgelegt oder aber anonym ausgewertet werden. Vor allem im Marketing werden Profile gerne zur Definition von Zielgruppen oder für One-to-One Marketing verwendet.
Der Datenschutz verlangt eine Information durch den Anbieter und das Einverständnis des Nutzers zur Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Profile.


 
V Viral Marketing:
Viral kommt von Virus, und steht für die infektionsartige,unkontrollierte Verbreitung einer Produkt- bzw. Dienstleistungsinformation von einem Websurfer zum anderen. Die Verbreitung der Nachricht und deren Einfluss steigt exponentiell. Ein Mittel des Viral Marketing sind Erinnnerungsdienste

Visit:
Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt. Das bedeutet von einer anderen Website.

R Erinnerungsdienste/Recommending Services:
Erinnerungsdienste sind Bestandteil des Viral Marketing. Der Nutzer, der eine interessante Website findet, hat die Möglichkeit einem Freund oder Bekannten diese Seite per Mausklick weiterzuempfehlen. Der HTML Code des Erinnerungsdienstbetreibers wird in die eigene Website integriert. Durch einen Klick auf den Button des Anbieters wird eine personalisierte eMail an den Adressaten, mit einem Link auf die eben besuchte Seite geschickt. Ein Klick auf den Verweis in der eMail führt diesen dann zu der jeweiligen Website. Da Nutzer themenspezifische bzw. zielgruppenorientierte Seiten empfehlen, entsteht ein Schneeballeffekt.

Realtime / Echtzeit
Ausgesprochen schnelle Datenverarbeitung, die in der Lage ist, Ergebnisse ohne nennenswerte zeitliche Verzögerung zu produzieren.

Recommendation / Empfehlungen
Im Internet werden darunter Empfehlungen verstanden, die parallel zu den vom Besucher angewählten Seiteninhalten angezeigt werden. Das können Links zu anderen Berichten oder Produkten sein, aber auch zu anderen Sites.
Personalisierte Sites sind in der Lage, individuell das Interesse des Besuchers zu erkennen und entsprechend relevante Empfehlungen anzuzeigen.

Redaktionssystem:
Softwaretool für die kontinuierliche Aktualisierung und Pflege einer Website. Verwaltet HTML-, Bild-, Text-, Sounddateien u.s.w. Der Anwender braucht keine Programmierkenntnisse. Die Eingabe erfolgt meistens über Masken.

Referer:
Eintrag im Logfile, der die Adresse der letzten Website angibt von der der Besucher auf die eigene Seite gekommen ist. War die letzte Site ein Katalog oder eine Suchmaschine enthält der "Referer Eintrag" des Logfiles auch die Suchbegriffe.

Reporting
Vordefinierte Auswertungen über längere Zeiträume (z.B. Finanzen, Vertrieb, Marketing, Produktion), die regelmäßig oder ereignisabhängig erzeugt werden und besonders kritische Zusammenhänge beleuchten.

Robots.Txt:
Textdatei im Hauptverzeichnis der Website. Listet die Ordner auf, die von den Spidern der Suchmaschinen indexiert werden dürfen..

Rulebased (regelbasiert)
Eine Methode der Personalisierung, bei der mit Hilfe von Regeln für das Geschäftsmodell wichtige Zusammenhänge abgebildet werden. Regeln können auf Individualdaten des Nutzers, aber auch auf soziodemographischen Daten, Zeit oder geografisch abhängigen Daten basieren.

Q

N Natürlichsprachliche Analyse / Natural Language Analysis
(NL-Analysis) Unter Einsatz sprachwissenschaftlicher Methoden werden Texte analysiert und indiziert. BACKCLICK nutzt dabei drei Verfahren: Morphologische Reduktion, also die Rückführung von Wörtern auf die einzelnen Bestandteile, phonetische und grammatikalische Analyse.

Netiquette:
Ungeschriebene Konvention über das Kommunikationsverhalten im Internet. Bspw. ist es in Newsgroups verboten gezielte Werbung zu betreiben. Wer die Netiquette missachtet riskiert Mailbomben an seine eMail Adresse. Mailbomben sind übergrosse Dateien, die das elektronische Postfach "verstopfen". Der normale Austausch von Emails wird empfindlich gestört.

Newsgroup:
Elektronisches Diskussionsforum vergleichbar mit einem "schwarzen Brett". Alle erdenklichen Themen. Newsgruppen werden vom Internet-Dienstleister über einen Newsserver bereitgestellt. In Deutschland ca. 2 - 300 Gruppen mit Themen von Auto bis Finanzen. Hier treffen sich relevante Interessengruppen, die durch konstruktive Beiträge auf die eigene Website gelockt werden können.

Newsletter:
Sonderform der moderierten Mailingliste. Bei Newslettern wird der redaktionelle Inhalt ausschliesslich vom Anbieter bestimmt. Sie bieten sich als Kundenbindungs/Gewinnungsinstrument und zur Darstellung der Unternehmenskompetenz in einem bestimmten Fachbereich an.Teilrefinanzierung über Textanzeigen.


 
O One-to-one-Marketing / 1-to-1-Marketing
Management von individualisierten Beziehungen zwischen Anbieter und Käufer (siehe auch: CRM).
Gerade im anonymen Internet wird nach Lösungen gesucht, den einzelnen Kunden persönlich anzusprechen, meist durch den Einsatz von leistungstarken CRM-Systemen.
 

OMDB:
Zentrale Online Media Datenbank des Verbands deutscher Zeitschriftenverleger(VDZ), des Bundesverbands deutscher Zeitschriftenverleger(BDZV), und des deutschen Multimedia Verbands(DMMV). Alle Online Werbeträger können hier kostenlos ihre Online Mediadaten veröffentlichen.

Online-Dienst:
Proprietäre, nicht den technischen Internetstandards entsprechende Anbieter von kostenpflichtigen Service- und Informationsangeboten. Der Internetzugang wird neben den eigenen Inhalten als Zusatzdienstleistung verkauft. Beispiele: T-Online,Germany Net, AOL und Compuserve.

Online-Shop:
Software die den elektronischen Handel ermöglicht. Selbständige, oder Teil einer grösseren Website.

 


P Page-Impressions
Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer Seite im Internet (PIMs).
PageImpressions sind eine Kenngröße der IVW (Informationsgemeinschaft zur Festlegung der Verbreitung von Werbeträgern zur Messung der Werbeträgerleistung).

Partnerprogramme/Affiliate Programs:
Partnerprogramme oder Affiliate Programs sind Kooperationen von Websites, die mit verwandten Produkten oder Dienstleistungen im Internet handeln. In Partnerprogrammen bauen die Teilnehmer ein themenspezifisches Netzwerk auf, das von dem Betreiber des Programms betreut wird. Ein Teilnehmer des Programms wird in Form von Provisionen finanziell honoriert, wenn über einen Link auf dessen Website Produkt- oder Dienstleistungsverkäufe bei einem der Partner generiert werden.

Page Impression/Page View:
Ein von der IVW entwickeltes Messkriterium zur Erfolgskontrolle von Websites die als Werbeträger fungieren. Ein Page View bezeichnet die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potentiell werbeführenden HTML-Seite.

Performance
Englische Bezeichnung für Leistung. In der Internet EDV versteht man darunter die Leistung eines Systems und dabei die Geschwindigkeit bei der Ausführung von Befehlen und Programmen. Aufgrund der stark wachsenden Zahl an Internetusern kämpfen stark besuchte Websites zunehmend mit Performanceproblemen.


Permission Marketing:
Sammelbegriff für das erlaubte Zuschicken von Produktinformationen an Nutzer, die freiwillig Ihre eMail- oder gesamte Adresse bei der Registrierung für einen Newsletter, eine Mailingliste und/oder auf der Website hinterlassen haben. Permission oder Erlaubnis-Marketing ist der Gegenbegriff zu Spam.

Personalisierung
Im Internet versteht man unter Personalisierung die individuell an den User angepaßte Anzeige von redaktionellen oder kommerziellen Inhalten. Häufig geschieht dies über die Anzeige von Empfehlungen (Recommendations).
Je nach eingesetzter Technologie können dabei explizite (z.B. Kundendaten) oder implizite Informationen (z.B. Verhalten) über den User genutzt werden.

K Katalog:
Redaktionell betreutes Verzeichnis von Webseiten. Der/die Redakteur(in) prüft ob die angemeldete Website inhaltlich dem Anspruch des Katalogs genügt. Eine Verpflichtung zur Aufnahme besteht nicht. Beispiele yahoo.de, web.de.

Keyword-Advertising:
Kauf von branchenspezifischen Suchbegriffen bei Suchmaschinen. Bei Eingabe des Suchbegriffs wird das Kundenbanner eingeblendet.

Keyword-Analyse:
Recherche und Einsatz von relevanten Schlüsselwörtern in den MetaTags. Analyse der Websites, die bei dem eingegebenen Suchbegriff vor der eigenen Website in den Suchmaschinen/Katalogen rangieren.


 
L Linklisten:
Hyperlinksammlungen zu einem bestimmten Themenbereich(u.a. ist so Yahoo entstanden). Ein gezielter Eintrag der Website in relevante Linklisten kann qualifizierte Besucher auf die eigene Website bringen.

Linktausch/Linkexchange:
Austausch von Links mit Websites aus derselben Branche oder artverwandten Bereichen. Linkaustausch erhöht den Bekanntheitsgrad der Website und schafft Synergieeffekte durch CoBranding.

Logfile:
Datei auf dem Server in der alle Zugriffe auf das Webangebot protokolliert und gespeichert werden.

Logfileanalyse:
Das wichtigste Hilfsmittel neben "user tracking" zur Webcontrolling der Website anhand der gesteckten Online Ziele. Auswertung des Logfile mit einem statistischen Analyseprogramm(bspw. Funnel Web Pro).Gibt Auskunft über die meistgenutzten Seiten/Suchbegriffe, und ermöglicht die systematische Optimierung des Angebots.


 
M M-Commerce
Abkürzung für "Mobile Commerce" , also auf mobilen Endgeräten (z.B. Handy) basierender eCommerce zur Informationsdarstellung und zukünftigen Abwicklung von z.B. Finanzdienstleistungen. Durch den Einsatz leistungsfähigerer Netze wie UMTS wird hier in den nächsten Jahren eine hohe Steigerung der Transaktionen erwartet.

MetaTag:
Informationen im Kopfbereich des HTML Dokuments, die den Spidern der Suchmaschinen u.a. die Indexierung des Inhalts der Seite erleichtern. Die Informationen im Kopfbereich des HTML Dokuments sind im Browser nicht sichtbar. Der Einsatz von MetaTags ist für eine optimierte Anmeldung bei den Suchmaschinen unbedingt zu empfehlen.

Mailingliste:
Diskussion zu einem Thema unter einer bestimmten eMail Adresse. Fragen und Antworten werden an alle Teilnehmer der Mailingliste verschickt. Interessenten registrieren sich durch eine eMail an die Verteileradresse.Beispiel:netmarketing@horizont.de. Mailinglisten sind hervorragend als Kundenbindungsinstrument und für die Produktpromotion geeignet. Es gibt Sie in moderierter und unmoderierter Form.

Monitoring
Sammlung, Zusammenfassung, Analyse und Darstellung von Daten eines produktiven Systems.

J

D Data Mart / Data Warehouse / Data Mining
Sammlung umfangreicher Daten, vor allem zu Kunden und Abverkäufen, und komplexe mehrdimensionale Abfragen darauf.
Je nach Art der Datenhaltung werden Data Mart und Data Warehouse unterschieden.
Die Analyse der Datensätze bezeichnet man als Data Mining.

Digitaler Mehrwert:
Konzeption/Produktion von elektronischen Medien mit einem Informationsmehrwert. Bspw. ein elektronischer Newsletter mit "Hyperlinks" zu thematischen Hintergrundinformationen auf der eigenen Website.

Dynamisches HTML:
Ergänzung der statischen HTML Seiten (Hypertext Markup Language) durch interaktive Elemente. Dies wird erreicht durch den Einsatz von Skriptsprachen(Javaskript), oder durch die Integration von Datenbanken. Diese generieren die HTML Seite erst nach Zugriff durch den Browser auf die Website.


 
E Eintragungsdienst:
Kostenpflichtige oder kostenlose Eintragung der Website in Suchmaschinen und Kataloge. Weniger zu empfehlen, da die meisten dieser Dienste skriptgesteuert sind. Das Skript ist meistens nicht in der Lage auf die Eigenheiten der Kataloge und Suchmaschinen einzugehen.

Electronic Commerce:
Electronic Commerce ist der elektronische Austausch von Informationen, Gütern, Dienstleistungen und Zahlungsanweisungen mit gewerblichen oder privaten Kunden in elektronischen Netzwerken(Internet, Online-Dienste).


 
F FAQ's:
FAQ's steht für "frequently asked questions". FAQ's sind Fragen und Antworten zu Produkten und Dienstleistungen, die in Form einer Liste in die Website eingebettet sind, oder per Autoresponder verschickt werden. FAQ's können spürbar den Kundendienst entlasten.


 
G GFK-Online-Monitor:
Repräsentative, zweimal jährlich stattfindende Befragung der deutschen Internet Nutzer über Gewohnheiten und Vorlieben durch die Gesellschaft für Konsumforschung Nürnberg. Web- und telefonbasierte Erhebung.


H Hit:
Ursprüngliches Messkriterium für die Akzeptanz einer Website durch den Nutzer. Der Abruf einer HTML Seite mit vier integrierten Grafiken entspricht 5 Hits. Seit Einführung der IVW-Kriterien zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet als Messkriterium überholt.

HTML (Hypertext Markup Language):
Plattformübergreifende Programmiersprache zur Erstellung von WWW-Seiten. HTML ist das meistverbreitetste Dateiformat weltweit. Der momentane Sprachstandard ist HTML 4.0.

Hyperlink:
Die Vernetzung von Informationen durch Hyperlinks ist das Kernelement des World Wide Web (WWW).Hyperlinks sind farblich hervorgehobene Text- oder Grafikelemente in einem HTML Dokument. Durch "Klick" auf diesen Querverweis wird der User zu einer Datei auf demselben, oder einem entfernten Rechner geleitet.


 
I Interstertial:
Durch "Klick" auf einen redaktionellen Link eingeblendete Website mit Produktinformationen. Diese "Unterbrecherseite" wird vor dem eigentlich vom Nutzer per Klick angeforderten Inhalt eingespielt. Nach einigen Sekunden erfolgt eine Weiterleitung zum ursprünglich gewünschten Ziel. Einsatz und Wirkungsweise sind umstritten

IVW:
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern mit Sitz in Bonn. Definierte im Verbund mit dem Bundesverband deutscher Zeitschriftenverleger(BDZV), und dem deutschen Multimedia Verband(DMMV) Messwertkriterien zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet. Diese sind Pageviews, Pageimpressions, Visits, Adview und Clickstreams.

C Campaign- bzw. Kampagnen Management
Bezeichnet das Management von (Werbe)Kampagnen für bestimmte vorab analysierte Zielgruppen über verschiedene Kanäle (Post, eMail, personalisierte Anzeige auf der Website).

Chat::
Echtzeitkommunikation über den Internet Dienst IRC(Internet Relay Chat), in Online Diensten oder integriert in die eigene Website. Teilnehmer an verschiedenen Orten stellen Fragen und Antworten.Diese erscheinen zeitgleich auf den Bildschirmen aller Beteiligten

Clickstream:
Ein Clickstream entsteht aus einer Folge von Seitenabrufen eines bestimmten Web Browsers über einen bestimmten Zeitraum.

Click-Through
Anklicken eines Werbebanners durch den Nutzer.

Clickstream Data
Klick Verhalten eines Users während des Besuchs einer Website. Diese Informationen können wertvolle Informationen über den einzelnen User, über Usergruppen, aber auch die Effektivität der Site liefern.

Cloaking
Technik(en) der Manipulation des Rankings von Webseiten bei Abfragen von Suchmaschinen. Dem Nutzer und dem Suchmaschinen Spider werden unterschiedliche Seiten serviert. Die Inhalte für den Spider sind Keyword- und Inhaltsoptimiert.

CMS / WCMS
(Web) Content Management System: Ein meist datenbankgestütztes System, das die Erstellung, Pflege und Verwaltung der Web Inhalte einer oder mehrerer Sites unterstützt.

Collaborative Filtering
Grundlage für diese Personalisierungsmethode ist die Annahme, daß Personen mit ähnlichem Geschmack auch ähnliche Interessen haben. Dazu werden zunächst Mentoren eingesetzt, die explizite Bewertungen über Inhalte von Websites bzw. Produkten abgeben. Kommt ein Besucher auf diese Website, dann werden die Daten über seine Person, seine Interessen und sein Verhalten mit denen der Mentoren abgeglichen (Nachbarschaftsanalyse) und auf dieser Basis Empfehlungen geliefert.
Da dieses Verfahren sehr aufwendig und auch zeitkritisch sein kann, werden zur Analyse von Verhalten auch implizite Bewertungen (Warenkorb, etc.)hinzugezogen, wodurch die Qualität der Bewertungen entsprechend sinkt.

Content
Als Content werden alle Text-, Bild-, Audio- und Filmmaterialien bezeichnet, die auf einer Website zum Einsatz kommen. Laut den Prognosen der Fachwelt wird das Anbieten von umfangreichen, interessanten und aktuellem Content ein wesentlicher Qualitätsfaktor für Websites.

Contentmatching
Ein Verfahren zur Personalisierung, bei dem Dokumente auf ihre inhaltliche Ähnlichkeit hin untersucht und daraus relevante Empfehlungen generiert werden. Dies kann z.B. über den Einsatz statistischer Verfahren erfolgen. 

Content swapping:
Austausch von branchenspezifischen Website- und Newsletterinhalten. Vermindert den redaktionellen Aufwand für die Pflege, und fördert den Bekanntheitsgrad der Website/des Newsletters durch Linkaustausch.

Conversion Rate:
Prozentualer Anteil der Online Käufer an der Click Through Rate.

Cookies
Englisch: Keks. Im Internet Umfeld eine kleine Datei, die lokal auf dem Rechner der surfenden Person abgelegt wird und in welcher Informationen abgespeichert werden, die im Zusammenhang mit der aktuellen Website stehen. Der Einsatz erfolgt z.B. beim Warenkorb einer kommerziellen Site, zur Personalisierung einer Website oder für die Nutzererkennung. Die Zahl der User, die die Annahme von Cookies verweigern, steigt, da hier teilweise ungewollt Informationen an den Website Betreiber geliefert werden.


CRM
Abkürzung für "Customer Relationship Management", also Kundenbeziehungsmanagement. Unternehmensstrategie zur Schaffung langfristiger Kundenbindung, die sich auf das Verständnis der Wünsche und Bedürfnisse eines Kunden konzentriert, im günstigsten Fall bezogen auf den kompletten Lebenszyklus des Kunden.
Customer Relationship Management Systeme, sammeln und analysieren Informationen über das Verhalten von Kunden zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit.


CTR(Click Through Rate):
Messkriterium für die Effizienz von Bannerwerbung. Bestimmt das Verhältnis der Anzahl der Sichtkontakte(Ad View) eines Werbebanners zur Anzahl der Click Throughs. Die Click Through Rate liegt zwischen 1 und 2 Prozent.

Customer Loyality
Der Aufbau einer starken Kundenloyalität hat das Ziel, das Geschäftsverhältnis von Unternehmen zu Kunde für beide Seiten langfristig gewinnbringend zu gestalten.

Customizing / Customization
Allgemein: Die Anpassung von Produkten bzw. Applikationen an Kundenbedürfnisse.
Im Bereich des Internet wird darunter die personalisierte Gestaltung von Web-Angeboten durch explizite Auswahl des Users aus verschiedenen Optionen verstanden. Diese Optionen sind beispielsweise Gestaltung oder Anzeige bestimmter Inhalte und verlangen die Anlage eines Userprofils (z.B. myYahoo).

B Back End / Front End
Mit Back End werden die Prozesse bezeichnet, die im Back Office erledigt werden, z.B. Logistik, Beschaffung, Abwicklung, etc.. Im Gegensatz dazu versteht man unter Front End oder Front Office die dem Kunden zugewandte Seite der Prozesse z.B. über die Website realisiert.

B2B / B2C (B-to-B / B-to-C)
Business-to-Business (Unternehmen zu Unternehmen): Geschäftsverhältnis z.B. zwischen Unternehmen,Käufern und Lieferanten. Laut Prognosen wird in Zukunft die Internettechnologie vor allem zur Umsetzung von B-to-B Prozessen (z.B. Marktplätze, Extranets etc.) eingesetzt werden, da hier ein hohes Kostensenkungspotential liegt.
Im Gegensatz dazu bezeichnet B2C (Business-to-Consumer) Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Verbrauchern, zum Beispiel zwischen Einzelhandel/Finanzdienstleistern und Privatpersonen.

Banner:
Online Werbemittel in Form einer Grafik die per Hyperlink den Nutzer zur Site des Werbetreibenden weiterleitet

Bannertauschdienste:
Bannertauschdienste entstanden in den USA aus der Idee, dass Privatleute und kleine bis mittlere Firmen keine hohen Werbebudgets für die Promotion Ihrer Site zur Verfügung haben. Mitglieder des Dienstes tauschen auf Ihren Websites kostenlos in einem bestimmten Verhältnis Banner aus. Die Banner werden branchen-, zielgruppenspezifisch und regional geschaltet.

Behaviour-based analysis
Verhaltensbasierte Analyse: Aus der Analyse des Verhaltens eines Besuchers auf einer Website wird auf seine Interessen und Vorlieben geschlossen.

Boole'sche Operatoren
Boole'sche Operatoren sind "oder", "und" bzw. "nicht" und werden zur logischen Verknüpfung von Abfragen verwendet, wie z.B. bei Suchmaschinen im Internet. Ihre Handhabung ist für die meisten Nutzer ungewohnt.

Bookmark:
Sogenanntes "Lesezeichen" zum wiederfinden einmal besuchter Seiten im WWW. Die Bookmarkliste wird im Browser verwaltet. Die Bezeichnung für Bookmarks ist bei Microsofts "Internet-Explorer" Favoriten.

Belegungseinheit:
Redaktionelle Rubriken von Werbeträgern im Web, die einzeln oder kombiniert für Bannerschaltungen gebucht werden können.

Blacklisting
Auschluß einer Website aus dem Datenindex von Suchmaschinen wegen des Einsatzes unerlaubter Mittel wie "Cloaking", um das Ranking der Seite bei einer Abfrage zu beinflussen.

Browser:
Software zum Abruf und zur Anzeige von HTML-Dokumenten im World Wide Web (WWW), einem von mehreren Internetdiensten.

B-to-B (Business to Business):
Zwischenbetrieblicher Kommunikations-, Handlungs- und Handelsprozess. Der Bereich im elektronischen Handel mit der zur Zeit höchsten Wachstumsrate.

B-to-C (Business to Consumer):
Kommunikations-, Handlungs- und Handelsprozess zwischen Wirtschaft und Konsument.

Burn Out:
Absinken der Click Through Rate im Lauf der Banner Kampagne. Abhängig von der Zielgruppe des gewählten Werbeträgers und der Rotationshäufigkeit des Banners.

A Ad-Impression
Häufigkeit der Darstellung eines Werbebanners auf einer Website.

Ad-Click / Ad-Klick
Anzahl bzw. Rate der tatsächlichen Klicks auf einen Werbebanner. Je besser die gezeigte Werbung zum Plazierungsumfeld paßt, desto höher auch die Rate der Ad-Klicks.

Adview:
Sichtkontakt eines Websurfers mit einem Werbebanner. Demnächst auch neues Abrechnungschema der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet.

Affiliate
Englischer Ausdruck für "als Mitglied aufnehmen", "angliedern", "sich anschließen". Im Internet werden Partnerprogramme als Affiliates bezeichnet.
BACKCLICK ermöglicht die website-übergreifende Personalisierung von Portalen und Partnersites.

Agenten
Eine Anwendung, die vom Web User eingesetzt wird, um in seinem Auftrag Anfragen im Netz durchzuführen und entsprechende Antworten zu liefern.

Anonymizer / Anonymisierer
Es ist theoretisch möglich, jeden Schritt eines bestimmten Users im Web zu verfolgen, zu protokollieren und daraus umfangreiche Profile anzulegen. Um diesem vorzubeugen, können Anonymizer eingesetzt werden. Der User steuert nicht direkt die Website an, sondern den Anonymizer, der die gewünschte Seite weiterleitet.

ASP
Application Service Provider: Der Provider stellt seinen Kunden die Nutzung von Software Anwendungen zur Verfügung, die auf der Hardware und der Systemumgebung des Providers betrieben werden. Der Zugriff der ASP-Kunden auf diese Anwendung erfolgt über das Internet oder speziell eingerichtete Netzanschlüsse.

Weitere Bedeutungen:
Active Server Pages: Konzept von Microsoft zur Umsetzung von dynamischen Web-Seiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden.
Application Service Provisioning: Bereitstellung und Verwaltung einzelner Komponenten einer "gemieteteten" Anwendung an bestimmte Nutzergruppen. Umfaßt damit auch Sicherheitsaspekte wie Authentifizierung und Zugriffsregelungen.

Autoresponder:
Automatisiertes eMail Antwortsystem.Ein Informationstext wird mit einer eMail Adresse verknüpft. Sobald eine Nachricht bei dieser Adresse eingeht, werden die Informationen automatisch an den Interessenten verschickt. Entlastet den Kundendienst und generiert qualifizierte Adressen für Direct Mailings.

Avatare
Aus dem Hinduistischen: Verkörperung eines Gottes auf Erden. Ursprünglich die Bezeichnung für die fiktive Identität eines Surfers (z.B. Chat Persönlichkeit). In letzter Zeit werden Avatare auch im eBusiness Bereich eingesetzt, z.B. als animierte (3D) Figuren, die mit bestimmten Technologien (Fuzzy logic, Spracherkennung, Abfragemethodiken, Thesaurus) ausgestattet sind. Damit können sie auf über Tastatur eingegebene Fragen des Users "antworten". Sie werden z.B. als "Virtuelle Verkaufsberater" eingesetzt.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Z

Y
X
steps
kopf
haende
fuesse_n_unten
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