Conversion-Rate Optimierung durch Post-Conversions

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Conversion-Rate Optimierung durch Post-Conversions

Bieten Sie Ihren Kunden nach der erfolgreichen Bestellung alternative Produkte oder Zubehör an? Wenn nicht, sollten Sie dieses Vorgehen noch einmal überdenken. Denn dies ist ein wichtiger Bestandteil um Ihre Conversion-Rate und damit auch Ihre Umsätze zu optimieren.
Die Conversion-Rate beschreibt den Anteil der Interessenten welche letztendlich auch einen Kauf tätigen und somit zu Kunden werden. Da nach einer Bestellung die Aufmerksamkeit und das Interesse auf das Unternehmen und die Produkte sehr hoch ist, ist dies der richtige Ansatzpunkt um den Kunden von weiteren Produkten zu überzeugen. Denn es kostet viel mehr neue Kunden zu gewinnen als diejenigen die Sie schon besitzen zu erhalten.
Wie Sie Ihre Kunden von weiteren Einkäufen und Produkten überzeugen können wollen wir Ihnen in diesem Beitrag erläutern.

Optimieren von Transaktionsmails

Transaktionsmails sind unter anderem Mails zur Bestellbestätigung, Bestellstatus, Liefertracking oder Rechnungen. Da der Kunde diese E-Mails meist erwartet, ist hier die Aufmerksamkeit besonders hoch. Und dies spiegelt sich auch in den Klickraten der Mails wieder.
An diesem Punkt sollten Sie dem Kunden weitere Produkte aus Ihrem Angebot (Cross-Sells) vorstellen und Ihm auch Zusatzprodukte (Up-Sells) zu dem bereits gekauften Produkt anbieten.

Empfehlungen / Freunde werben

Eine weitere gute Möglichkeit die Kundenbindung zu erhöhen und zusätzlich neue Kunden zu generieren ist das Empfehlen und Werben von Freunden. Empfehlungen von Freunden und Bekannten werden durchaus mehr wahrgenommen als durch normale Werbung.
Machen Sie Ihre Kunden schon direkt in den Transaktionsmails auf solche Möglichkeiten aufmerksam. Um den Kunden einen Anreiz für das Werben eines Freundes zu geben, sollten Sie zum Beispiel Rabatte oder eine versandkostenfreie Lieferung auf die nächste Bestellung anbieten.

Produktbewertungen

Auch Produktbewertungen können den Kunden weiter binden. Hier sollte der gleiche Ansatz verfolgt werden wie bei den Empfehlungen. Der Kunde braucht einen Anreiz der Ihn für die Mühe des Schreibens einer Produktbewertung belohnt. Und durch die Bewertung profitieren Sie gleich doppelt. Denn durch die Produktbewertung (wir gehen von einer positiven Bewertung aus) können durchaus auch andere Kunden von dem Produkt überzeugt werden.
Geben Sie Ihren Kunden jedoch genug Zeit sich einen Eindruck des Produktes zu bilden. Denn es macht relativ wenig Sinn den Kunden schon in der Bestellbestätigung nach seiner Meinung zu dem Produkt zu fragen, wenn er diesen noch nicht einmal erhalten hat.

Nachbestellungen

Bieten Sie Produkte an die ein bestimmtes Verbrauchsintervall haben? Dann erinnern Sie doch Ihre Kunden daran, das Sie dieses Produkt bei Ihnen gekauft haben und versuchen Ihn davon zu überzeugen dieses wieder bei Ihnen einzukaufen.
Denn viele Käufer denken sich nicht „Ich kaufe heute bei [Beispiel-Firma] ein“ sondern fokussieren sich auf das Produkt welches sie benötigen. Daher sollten Sie versuchen diejenige Firma zu sein, an welche der Kunde als erstes denkt. Der Versandzeitpunkt spielt hierbei eine wichtige Rolle. Erhält der Kunde die Erinnerung zu früh, landet die E-Mail wahrscheinlich schnell in dem Papierkorb, da er dieses Produkt noch nicht erneut benötigt. Erhält er die Erinnerung jedoch zu spät, kann es sein das er dieses schon bei einem Konkurrenten gekauft hat.
Versuchen Sie die durchschnittlichen Verbrauchsintervalle herauszufinden um genau zum richtigen Zeitpunkt Ihre E-Mails zu verschicken.

Rechtssicherheit

Das Anzeigen von Werbung in E-Mails ist ein sensibles Thema wenn dies rechtssicher durchgeführt werden soll. Daher sollten Sie fologende Punkte beim Einsatz von Werbung in Transaktionsmails beachten:

  • Das Anzeigen von Werbung in Transaktions- und Servicemails ist nur erlaubt wenn der Empfänger dem Erhalt werblicher Inhalte aktiv (also zum Beispiel per Opt-In Verfahren) zugestimmt hat.
  • Werbung in Transaktions- und Servicemails ist ohne aktiver Zustimmung zulässig, wenn das beworbene Produkt dem gleichen typischen Verwendungszweck entspricht. Diese Regelung sollte jedoch besonders strikt ausgelegt werden.
  • Sollte in den Transaktions- und Servicemails Werbung genutzt werden, muss wie auch bei regulären Newslettern eine Abmelden-Funktion zur Verfügung stehen.

Die genannten Regelungen sind nur grobe Anhaltspunkte die beachtet werden sollten. Nehmen Sie eine Rechtsberatung zur Hilfe wenn Sie sich bei bestimmten Punkten unsicher sind.

2014-12-02T17:14:53+00:00